Comic: Mandragore

Harte (höhö) Fakten:

  • Verlag: Splitter
  • Text: Sylvain Cordurié
  • Zeichnungen: Marco Santucci
  • Cover: Bertrand Benoit
  • Erschienen im Splitter Verlag: 03/2016
  • Hard (höhö) cover
  • 96 Seiten
  • Einzelband
  • Setting: Viktorianisches London

Mandragore (Untertitel:“Die Geheimgesellschaft im Schatten von Sherlock Holmes“) ist ein abgeschlossener Comic vom Splitter Verlag der im Viktorianischen London angesiedelt ist.

(Ganz) Kurz zur Story:

Übernatürliche Mächte sind in London Ende des 19. Jahrhunderts unterwegs. Dämonenähnliche Kreaturen, die von Geheimgesellschaften losgelassen werden schlachten den ein oder anderen Bürger ab und nur die rothaarige Lynn Redstone (Mitglied einer dieser Geheimgesellschaften) kann es bezüglich körperlicher Kraft mit ihnen aufnehmen.

Meine unqualifizierte Meinung:

Wieso Red Sonja Lynn Redstone mit den Dämonen mithalten kann wird erst später erläutert…ist dann aber auch keine wirkliche Überraschung. Natürlich gerät sie aber zwischen die Fronten und natürlich ist sie letztlich der Schlüssel (Untergang und/oder Errettung der Menschheit). Hat man alles so oder in ähnlicher Form schonmal gelesen/gesehen/gehört. Generell wartet die Story nicht wirklich mit Highlights auf.

Ebenso gibt es in diesem Comic Leute, die Magie verwenden…und natürlich werden die Regeln der Magie nicht erklärt…die können halt einfach alles machen…u.a.:

  • Blitze verschießen
  • Portale erzeugen
  • einschläfern
  • noch nicht gemalte Gemälde kopieren

Besonders der letzte Punkt rief dann doch ungläubiges Kopfschütteln in mir hervor.

Trotz dieser erzählerischen Meisterleistungen (hust) weiß der Comic zu gefallen.

Der Untertitel: „Die Geheimgesellschaft im Schatten von Sherlock Holmes“ ist aber etwas irreführend. Im gesamten Comic taucht kein berühmter Detektiv auf! Kein Sherlock Holmes, kein Justus Jonas…nicht mal Miss Marple.

Die Heldin ist aber annehmbar (erreicht jedoch nicht die großartige Frau Antje Ellen Ripley), die Action ist Okay (zwar selten aber angemessen blutig) und der Erzählfluss wird nicht groß gestört. Der Zeichenstil ist sauber und klar.

Alles in allem kein Meisterwerk aber durchaus lesbar.

Zur besseren Einordnung für meine Leser gebe ich noch eine Wertung für diesen Comic:

Mandragore bekommt von mir 6 Traktoren von 13 möglichen Flugzeugen!

 

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