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Film: Alle Mörder sind schon da

Film

„Alle Mörder sind schon da“ ist eine Komödie und die filmische Umsetzung des Brettspielklassikers Cluedo, die von John Landis und Jonathan Lynn geschrieben wurde.

  • Originaltitel: „Clue: The Movie“
  • Regisseur: Jonathan Lynn
  • Darsteller: Tim Curry, Christopher Lloyd, Madeline Kahn, Martin Mull u.a.
  • Vertrieb durch Paramount Pictures
  • Laufzeit: ca. 93 min
  • Erscheinungsjahr: 1985
  • Altersfreigabe: FSK 12

(Ganz) kurz zur Story:

Es ist eine stürmische Nacht im Jahre 1954, in der nach und nach 6 dubiose Gestalten, einer mysteriösen Einladung folgend, in einem alten Herrenhaus eintreffen. Dort werden sie vom Butler Wadsworth (Tim Curry), der nur Momente vorher in Hundescheisse getreten ist, in Empfang genommen. Beim gemeinsamen Abendessen stellt sich heraus, dass jeder von ihnen Dreck am Stecken hat und sie alle von derselben Person namens Mr. Boddy erpresst werden.

Dieser stößt dann ebenfalls zu dieser illustren Truppe und händigt jedem eine andere Waffe aus, um Wadsworth, der das Treffen arrangiert hat, da auch er von Mr. Boddy erpresst wird, zu ermorden. Nachdem Mr. Boddy dafür das Licht ausschaltet hört man ein Schussgeräusch, einen dumpfen Schlag, ein Stöhnen und ein bisschen Gekreische. Es kommt wie es kommen musste…das Licht wird wieder eingeschaltet und Mr. Boddy liegt tot am Boden. Doch wer war der Täter? Und was war die Tatwaffe? Und wieso tauchen immer mehr Leute auf, während versucht wird die Leiche verschwinden zu lassen, den Mord aufzuklären und das Haus zu durchsuchen?

Meine unqualifizierte Meinung:

Diejenigen unter euch, die jetzt an Cluedo denken, sind entweder brettspielaffin, schon etwas älter oder haben den ersten Satz dieses Posts aufmerksam gelesen.

Die Idee, ein Brettspiel in einen Film umzusetzen, war für die damaligen Verhältnisse ja schon kühn. Das wurde dann aber auch noch auf die Spitze getrieben indem man dem Film drei verschiedene Enden (bzw. Auflösungen) verpasst hat. Diese werden hintereinander abgespielt, getrennt durch kurze Texteinblendung wie: „Es könnte aber auch so passiert sein.“

Ich hab jedesmal ordentlich Spaß wenn ich den Film schaue, da die Situation immer absurder wird, die Leichen sich stapeln, niemand durch Zufall in diesem Haus ist und vor allem die Gags für mich immernoch gut funktionieren. Der Butler der in Scheisse getreten ist und jeden neu eintreffenden Besucher dazu veranlasst zu schnüffeln und seine eigenen Schuhsohlen zu checken wird konsequent durchgezogen…und das sind die ersten 10 Minuten des Films. Ausserdem ist Tim Curry halt einfach super!

Trotz der vielen Toten bleibt der Film eher eine Komödie und verzichtet beinahe gänzlich auf explizite Gewaltdarstellungen.

Am Drehbuch beteiligt war übrigens John Landis, der ja durchaus für seine Komödien bekannt ist, wie z.B. „Blues Brothers“, „Kentucky Fried Movie“, „Spione wie wir“ und „Hanny und Nanny vs Aliens vs Predators vs Freddy vs Jason“…bei dem letzten bin ich mir aber nicht so sicher.

Bei den Kritikern kam der Film seinerzeit übrigens überhaupt nicht gut an.

Zur besseren Einordnung für meine Leser gebe ich noch eine Wertung für diesen Film:

Alle Mörder sind schon da bekommt von mir einen Colonel Mustard mit der Rohrzange im Billardzimmer!

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