Comic: SAM Bd 1: Nach dem Menschen…

Harte (höhö) Fakten:

  • Verlag: Splitter Verlag
  • Text: Richard Marazano
  • Zeichnungen: Shang
  • Erschienen im Splitter Verlag: August 2017
  • Hard (höhö) cover
  • 48 Seiten
  • Angelegt auf 4 Bände
  • Setting: Postapokalypse

SAM (Untertitel Bd 1:“Nach dem Menschen“) ist eine auf 4 Bände angelegte Comicserie vom Splitter Verlag die in einem postapokalyptischen Setting angesiedelt ist.

(Ganz) Kurz zur Story:

Wir befinden uns in einer nicht näher benannten Stadt (bzw  in den Ruinen einer Stadt) in einer Zukunft in der Roboter bzw. Maschinen beinahe die ganze Menschheit ausgerottet haben. Und da so etwas ja irgendwie scheisse ist und nicht besonders zuträglich zu einem bequemen Lebensstil ist, lernen wir eine kleine Gruppe überlebender Kinder…oder eher Jugendlicher kennen, die sich aus ihrem sicheren Versteck in der Kanalisation raustrauen um in den Ruinen nach Nahrung zu suchen.
Obwohl es den kleinen Rackern an Fidget Spinnern fehlt (wir erinnern uns: Postapokalypse) kommt keine Langeweile auf, da die Killerroboter immernoch im Dienst sind.
Es kommt wie es kommen muss: Eins der Bälger läuft einem haushohen Lebensbeendigungshelfer aus Metall über den Weg.
Dieser greift allerdings nicht unseren Protagonisten Yann an…und so macht er sich daran den Roboter namens SAM zu reparieren, um die Überlebenschancen seiner Gruppe etwas zu erhöhen…und weil er gern ein Haustier hätte.

Meine unqualifizierte Meinung:

Zugegeben: Das Setting ist jetzt nicht sonderlich originell… gab’s schon zuhauf… Terminator, Matrix, Der Gigant aus dem All, Wall-E, Bibi und Tina usw. usw.

Auch lässt der erste Band noch recht viele Fragen unbeantwortet: Wieso greift ausgerechnet dieser eine Roboter diesen einen Jungen nicht an? Geht da noch was zwischen Ella (dem einzigen Mädchen in der Gruppe … quasi Schlumpfine) und Yann, dem Protagonisten? Ist Yann wirklich ein Vorname? Hab ich den Kühlschrank wieder zugemacht?

Macht aber trotzdem Spaß diesen Comic zu lesen. Die Hauptfiguren sind okay…nicht unbedingt super sympathisch aber man kann den ein oder anderen Ausraster der Figuren nachvollziehen.
Die Maschinen sind toll designed und lassen einen Hauch von Bedrohung erahnen.

Der Zeichenstil ist klar und stellenweise simpel bzw minimalistisch. Die Emotionen der Figuren sind trotzdem jederzeit gut ablesbar… ausser die der Maschinen… die haben immer eine eiserne Mine *Badumm Tsss*
Was ich aber unbedingt noch positivst erwähnen möchte, ist die Beleuchtung. Egal ob es jetzt die Dämmerung ist oder nur ein einsam leuchtendes Notausgangschild, so ist die Darstellung der jeweilligen Lichtquelle und der daraus resultierenden Schatten stets glaubwürdig und schon fast plastisch. Daumen hoch dafür!

Falls du mit dem Thema „Überlebenskampf einer Gruppe Jugendlicher in der Postapokalypse mit Mördermaschinen, Bazooka und Streitigkeiten innerhalb der Gruppe“ etwas anfangen kannst, so sei dir dieser erste Band von SAM nahegelegt.

Zur besseren Einordnung für meine Leser gebe ich noch eine Wertung für diesen Comic:

SAM Bd 1 Nach dem Menschen bekommt von mir einmal Skynet süß-sauer!

 

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